Ein besonderer Weihnachtsbaum

Nach einer aktuellen Umfrage soll der November der unbeliebteste Monat sein: zumindest hier in Deutschland. Der Goldene Oktober ist vorbei, und noch brennen all die Adventslichter auf den Märkten und in den Stuben nicht. Wir müssen uns im 11. Monat des Jahres der Realität der Endlichkeit irdischen Lebens stellen. Wenn wir zum Ewigkeitssonntag unsere Gräber pflegen, trauern wir nicht nur um die, die uns einen Schritt voraus sind, sondern erhaschen einen Blick auf unsere Zukunft - der uns gar nicht gefallen mag?

Nun aber ist endlich Advent, Zeit der Vorfreude auf die Geburt Jesu. Vorfreude auf Zeit in der Familie, auf Besinnung trotz aller Eile. Vorfreude auf Herzensdinge, denn wir wissen: die Ware Weihnacht ist nicht die wahre Weihnacht. Dankbar wenden wir uns von der Dunkelheit ab und all dem Licht zu, das wir mit den Augen schmecken und tief in uns aufnehmen. Auch, weil das Licht des erwartungsvollen Advents und des hell erleuchteten Weihnachtsfestes eine Gewissheit schenkt, die jene Novemberrealität überstrahlt, die uns so betrübt: in Bethlehem wird Jesus geboren, dessen Auferstehung auch uns das ewige Leben schenkt: die Tür zum Paradies ist wieder weit geöffnet!

Vom Weihnachtsfest der Familie Bonhoeffer wird erzählt, dass sie nach dem Tode eines Geschwisters von Dietrich den Baum auf besondere Weise schmückten: als er in voller Pracht fertiggestellt war, nahm Vater Bonhoeffer eine Gartenschere und schnitt einen reich verzierten Ast ab. Der wurde dann von der Familie gemeinsam zum Grab getragen und dort abgelegt.

So verstanden ist Weihnachten für mich tatsächlich ein Fest der ganzen Familie. Eins, was sich am Licht der Verkündigung freut: „Fürchtet Euch nicht!“. Ein Fest des Lichts, das die Realität der Dunkelheit nicht scheut: Dietrich Bonhoeffer hat das ganz früh in seinem Leben gelernt. Es ist ein Fest, das nicht an der Oberfläche rührt, sondern uns ganz in der Tiefe unserer Seele berühren und damit reich beschenken will.

Ich wünsche Ihnen einen lichterfrohen Advent und ein gesegnetes Weihnachtsfest!

Ihr Matthias Zentner


Quedlinburger Musiksommer 2018

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Ein schönes und praktisches Geschenk – vielen Dank!

Seit geraumer Zeit sind unsere Friedhofsmitarbeiter für den Grünschnitt an der Johanniskapelle und der Nikolaikirche verantwortlich. Ein Grund dafür war auch, dass wir nicht an jeder Kirche die dazu notwendige Technik vorhalten können. Ebenso erfordert der Weg zwischen den Friedhöfen (z. B. Aegidiifriedhof u. Blasiifriedhof) auch immer den Transport der Geräte. Damit nicht das private Auto bzw. unser Kleinbus genutzt werden muss, sollte sinnvollerweise ein Anhänger dafür angeschafft werden. – Wenn nun hinter unserem Kleinbus bald die Geräte „hinterher gezogen“ werden, verdanken wir das Frau E. Mente, denn sie war bereit uns mit einer Spende zu unterstützen, sodass wir in der Lage waren, den Anhänger zu kaufen.
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Anhänger für Friedhöfe

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