01.12.2024

Es hat jetzt schon seine Höhepunkte, Jubiläen, Termine und Bestimmungen.
Wir begleiten den Jahreswechsel mit ein paar zur Gewohnheit gewordenen Aktivitäten wie: neue Kalender, Blick in den Geburtstagskalender, Urlaubsplanungen und Zettelwirtschaft, die noch aus den vergangenen Monaten liegen geblieben ist.
Für manche wird es Einschnitte geben, andere freuen sich auf einen neuen Start oder ein Glück, das sich schon ankündigt.
Es ist Neujahr. Eingeläutet mit Advent und Weihnachten, und der erste Monat – oder jedenfalls die erste Woche – ist noch immer
weihnachtlich. Aus der Bibel steht über dem Neujahrstag: „Jesus Christus gestern und heute und derselbe auch in Ewigkeit“. Das ist ein bisschen wie ein Werkzeug in der Werkstatt, gestern, heute und immer dasselbe. Ein gutes Gefühl. Geborgenheit in der alten Erfahrung, die liegt in der Seele wie ein eingearbeitetes Werkzeug in der Hand.
Was der Hebräerbrief meint, aus dem der Festspruch entnommen ist: Dieser Jesus Christus ist über aller Zeit, vor aller Zeit, nach aller Zeit, in jedem Jahr. Es mag vieles sich sehr schnell und sehr gründlich ändern im Leben, vieles ist dabei sogar unvorhersehbar: Jesus Christus ist derselbe. Das kann die Bibel nur sagen, weil sie glaubt: Jesus Christus ist vollkommen. Es wird keine Vollendung, keinen Wandel mehr an ihm geben. Er ist Mensch geworden, Mensch geblieben bis in den Tod, und nun ganz und gar das Leben.
Unter einem solchen Anfangs-Spruch wird alles in meinem neuen Jahr gerne zu diesem ganz vollkommenen Namen gehören. Ich kann, was ich mag, diesem Namen widmen. Nicht nur Termine, Wagnisse und Altgewohntes – auch mich selbst und alle, denen ich mit diesem Namen Glück und Segen wünsche.
Ein gesegnetes neues Jahr!
Ihr Christoph Carstens