20. Juni bis 12. September 2026
Die Evangelische Kirchengemeinde Quedlinburg und der Förderverein des Quedlinburger Musiksommers freuen sich auf eine vielfältige 46. Musik-sommersaison. In diesem Jahr steht die Sehnsucht im Fokus. Sehnsucht ist ein intensives Gefühl, was wir haben, wenn etwas für uns Bedeutendes fehlt. Was wäre geeigneter als die Musik, um der Sehnsucht Ausdruck zu verleihen?
Im Jahr 2026 werden in 13 Konzerten herausragende Künstlerinnen und Künstler sowie kleine und große Ensembles in der Welterbestadt Quedlinburg zu Gast sein und verschiedenen Sehnsüchten musikalisch nachgehen.
Die abwechslungsreichen Konzertformate reichen vom klassischen Konzert, über die traditionelle Bläserserenade bis hin zu einem Kinder- und Familienkonzert.Alle Konzerte beginnen 19 Uhr.
Die wöchentlichen Musiksommerkonzerte versprechen auch im August und September vielfältige Klangerlebnisse. Auch die einheimischen Ensembles sind wieder mit dabei. Am 1. August erklingt in der Stiftskirche der Liturgische Abendsegen mit dem Quedlinburger Oratorienchor und am 9. August wird zur Schlossbergserenade mit dem Quedlinburger Posaunenchor und Gästen eingeladen. Beide Konzerte werden von Alexander Kuhlo geleitet.
Konzertbegeisterte dürfen sich außerdem noch auf den Landesjugendchor Sachsen-Anhalt unter Leitung von Berit Walther, auf das Ensemble Ælbgut mit dem Programm „Bachs Inspiration“ und auf das Klarinettentrio Schmuck freuen. Frische Klänge in alten Mauern verspricht das Konzert des Landesjugendposaunenchores der Evangelischen Kirche Mitteldeutschlands am 5. September.
Besonders einladen möchten wir zum Abschlusskonzert:
Am Samstag, dem 12. September 2026 findet der Quedlinburger Musiksommer 2026 in der Marktkirche St. Benedikti seinen Abschluss. Unter Leitung von Alexander Kuhlo musizieren ab 19 Uhr der Quedlinburger Oratorienchor, Mitglieder der Kantorei Wernigerode, das Kammerorchester musica juventa sowie die Solisten Yvonne Madrid (Sopran), Gillian Crichton (Alt), Paul Kaufmann (Tenor) und Michael Rapke (Bass).
Neben der Großen Messe in As-Dur von Franz Schubert (1797–1828) erklingt die berühmte Alt-Rhapsodie in c-Moll von Johannes Brahms (1833–1897) nach der Textvorlage „Eine Harzreise im Winter“ von Johann Wolfgang von Goethe.
In diesem Konzert ergänzen sich der Frühromantiker Schubert aus Wien und der Spätromantiker Brahms, gebürtig aus Hamburg, der später ebenfalls in Wien lebte, auf das Schönste – von der Feierlichkeit und Klangschönheit (zum Lobe Gottes) in der As-Dur-Messe bis hin zur herben und leidensvollen Klanggestalt der Brahms’schen Rhapsodie – ein Konzertprogramm als Sinnbild für die Höhen und Tiefen des menschlichen Lebens, aufgefangen in der Hand Gottes!
Kantor & Intendant des Quedlinburger Musiksommers
Carl-Ritter-Straße 16
06484 Quedlinburg
Programm, Karten und mehr Informationen finden Sie auf der Homepage des Quedlinburger Musiksommers.