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  • Berthold, Anne-Sophie

    Berthold, Anne-Sophie

    Entsendungsdienst

    Liebe Gemeinde, mein Vikariat neigt sich allmählich dem Ende zu. Dankbar schaue ich auf die vergangenen Jahre zurück, erinnere mich gern an die gemeinsame Zeit mit Ihnen. Dabei sind mir vor allem die vielen bunten Gottesdienste in Erinnerung. Ich finde es erstaunlich, wie vielgestaltig das Gottesdienstleben in unserer Gemeinde ist. Ich erinnere mich aber auch gern an die Begegnungen und guten Gespräche mit Ihnen.

    Ende des letzten Jahres habe ich erfolgreich mein Zweites Theologisches Examen abgelegt und das Aufnahmeverfahren unserer Landeskirche bestanden, sodass ich ab dem 1. April 2018 im Kirchenkreis Halberstadt mit dem Entsendungsdienst beginnen kann. Meine Entsendungsstelle beinhaltet 50% Schuldienst im Kirchenkreis und 25% Gemeindeanteil in Quedlinburg. Das macht mich sehr glücklich, da Sie mir als Gemeinde doch sehr ans Herz gewachsen sind und meine Familie und ich uns hier sehr wohl fühlen.

    Kurz nach Beginn des Entsendungsdienstes werde ich erst einmal in den Mutterschutz gehen, da mein Mann und ich im Mai unser zweites Kind erwarten. In Vorfreude auf all die Ereignisse, die folgen und in großer Dankbarkeit, dass sich alles so wunderbar ergeben hat, grüße ich Sie ganz herzlich

    Ihre (noch) Vikarin Anne-Sophie Berthold  

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  • Bethge, Stef

    Bethge, Stef

    Bundesprogramm „Demokratie leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit“
    Das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ unterstützt ein vielfältiges, gewaltfreies und demokratisches Miteinander und ist ein Baustein der Demokratieförderung und Extremismusprävention. Im Januar 2015 hat das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend dieses Programm ins Leben gerufen und verzeichnet in diesem Jahr bereits 300 lokale Partnerschaften für Demokratie. Ziel ist es, Angriffe auf Demokratie und Rechtstaatlichkeit, Phänomene gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit durch ziviles Engagement und demokratisches Verhalten auf kommunalen, regionalen und überregionalen Ebenen zu verhindern. Dabei sollen „Vereine, Projekte und Initiativen (unterstützt werden), die sich der Förderung von Demokratie und Vielfalt widmen und insbesondere gegen Rechtsextremismus und Phänomene gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit [...] arbeiten“. Seit dem 15. Januar 2019 ist auch die Welterbestadt Quedlinburg Teil und die Evangelische Kirchengemeinde Quedlinburg die Trägerin dieses Bundesprogramms.

    Die im Rahmen des Bundesprogramms vorgesehene externe Koordinierungs- und Fachstelle liegt bei mir, Steffi Bethge. Im Jahr 2014 bin ich nach Quedlinburg gekommen und seitdem Gemeindeglied der Evangelischen Kirchengemeinde Quedlinburg, wo ich mich in der Stiftskirche St. Servatii engagiere. Im Rahmen dieser Stelle werde ich Ansprechpartnerin für jene sein, die im Rahmen des Bundesprogramms Projekte durchführen wollen. Als Schnittstelle des Begleitausschusses stehe ich den Antragstellern mit Rat und Tat zur Seite und helfe nicht nur bei den Anträgen, sondern werde auch die Gemeinde regelmäßig über das Projekt auf dem Laufenden halten. Für Fragen stehe ich gern per Mail und auch telefonisch zur Verfügung.

    Bundesprogramm: www.demokratie-leben.de
    Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend: www.bmfsfj.de  

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  • Gentz, Martin

    Gentz, Martin

    Martin Gentz – 25 Jahre Pfarrer in Quedlinburg

    Im Dezember 1992 kam ein neuer Pfarrer in die Pfarrstelle der Nikolai-Gemeinde und mit ihm seine Familie nach Quedlinburg: Pfarrer Martin Gentz. Wo er herkam? Man muss nur wissen, was hinter dem Kürzel „BVB“ steckt, dann hat man’s schon. (die drei Buchstaben bedeuten: Ballspielverein Borussia … - BVB-Termine sind geschützte Biotope im Kalender des Pfarrers). Jetzt sind es 25 Jahre, und in diesen 25 Jahren hat Pfarrer Gentz viele Wege der Alt- und Neu-Quedlinburger gekreuzt. Ja, so muss man das sagen, weil Gentz‘ Idee für ein modernes Pfarramt genau das bedeutet: die Wege vieler anderer kreuzen und sie ansprechen, einladen, beteiligen. Daneben brachte er die Haltung mit, dass jede und jeder der Mitarbeitenden an der jeweiligen Aufgabe eigenverantwortlich arbeitet – das bedeutet sowohl Wertschätzung wie hohe Erwartung an die Zusammenarbeit aller. In den ersten Jahren im neuen, größeren Deutschland gab es besonders auf evangelischer Seite manchen Pfarrer und manche Pfarrerin, die als Quereinsteiger in die Politik gingen, viele gleich ganz und gar, andere zumindest im Ehrenamt. Eine Zeit lang war es still um die Theologie der Theologen – Martin Gentz aber hat die theologische Tugend hochgehalten, die danach schaut, wie das Predigen, die Seelsorge, der Unterricht und der Gemeindeaufbau theologisch bleiben und wie in der Theologie die „Welt“, das Alltägliche im Zusammenleben der Menschen, ihre Anwältin hat. Ein Westfale in Sachsen-Anhalt – es ist ein bisschen so gewesen wie in dem schönen Song von Sting: „I’m an alien, I’m a legal alien, I’m a Englishman in New York“ – (Ich bin ein Außerirdischer, ein legaler Alien, ein Engländer in New York) – den Zungenschlag und die Lebenshaltung der Nordharzer muss man erst lernen, wenn man von woanders kommt. Nach 25 Jahren haben die Quedlinburger in Pfarrer Gentz einen Seelsorger, der viele von Geburt an kennt, der Höhen und Tiefen mit manch einem geteilt hat, der Trost nicht spart, der eine bekannte Adresse in der Stadt geworden ist. Und der nicht müde wird, die Lebendigkeit einer Kirchengemeinde für das Selbstverständlichste zu halten, was es in einer Stadt wie Quedlinburg gibt. Am 17. Dezember wollen wir das Jubiläum im Gottesdienst dankbar und anerkennend würdigen – sein Sie mit dabei! Christoph Carstens

    Frage: 25 Jahre Quedlinburg: Was waren die Höhepunkte?

    Gern erinnere ich mich in den ersten Dienstjahren an Wanderungen und Fahrten mit der Jungen Gemein-de. Da fallen mir Begegnungen ein mit einzelnen Menschen, die mich glücklich gestimmt haben. Neben vielen Gottesdiensten hat mich der zu Pfingsten bewegt, als der neu gewählte Gemeindekirchrat in der Stiftskirche eingeführt wurde und viele Beteiligte am Gottesdienst über ihren Glauben sprachen. Bei der Gruppe der Not-fallseelsorger mitzumachen, solange die Kraft reichte, hat mir viel gegeben.

    Frage: Welche Veränderungen haben die Jahre als Pfarrer begleitet?

    Die Erwerbsbiographie in den 90-ziger Jahren zeigt für etliche viele Veränderungen. In den ersten sechs Dienstjahren wurden in den Kirchengemeinden Quedlinburg die vorhandenen fünf Pfarrstellen auf zwei reduziert. Die vier selbständigen Quedlinburger Kirchengemeinden schlossen sich zu einem Kirchspiel und später zur Ev. Kirchengemeinde Quedlinburg zusammen. Mit dem Kirchenkreis Halberstadt sind wir in der Zeit dem 3. Kirchenkreis zugeordnet worden.

    Frage: Was ist Ihnen in den 25 Jahren ans Herz gewachsen?

    Menschen, die für mich verlässliche Freunde geworden sind.

    Frage: Womit hatten Sie vor 25 Jahren so nicht gerechnet?

    So viele Archivalien zu entdecken in Pfarrhäusern und Kirchen. Das Versicherungs- Bau- und Finanzfragen sich so oft in den Vordergrund drängen. Dass wir einmal eine Kirche entwidmen werden.

    Frage: Woran erkennt man, dass Sie ein Quedlinburger (geworden) sind?

    Meine Füße haben sich an das Kopfsteinpflaster gewöhnt.

    Frage: Welcher Ort in Quedlinburg ist Ihnen der liebste geworden?

    Der Blick vom Schloßgarten über die Dächer von Quedlinburg hinweg hatte mich schon beim ersten Mal beeindruckt. Durch den Brand 1996 in der Nikolaikirche ist mir diese die Vertrauteste geworden, auch die kleine grüne Lunge hinter dem Pfarrhaus im Konvent empfinde ich als schönen Ort der Erholung.

    Die Fragen stellte Christoph Carstens.

    (03946) 25 45
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  • Mente, Frank

    Mente, Frank

     

    (03946) 91 99 54
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  • Greger, Jeremy

    Greger, Jeremy

    Heute möchte ich mich als unbefristet und fest eingestellter Friedhofsmitarbeiter vorstellen. Einige Gemeindeglieder kennen mich schon von den Besuchen auf den Friedhöfen des letzten halben Jahres. Mein Name ist Jeremy Greger, ich bin aus Quedlinburg und 36 Jahre alt. Ich bin seit dem 01.06.2018 für den in Rente gegangenen Mitarbeiter Walter Müller als Friedhofsmitarbeiter für die Friedhöfe der Kirchengemeinde Quedlinburg eingestellt. Vom 01.06.2018 bis zum 30.11.2018 absolvierte ich eine 6 -monatige Probezeit, welche ich erfolgreich beendet habe. Die Arbeit während dieser Zeit hat mir sehr große Freude bereitet, und ich konnte gemeinsam mit den Kollegen der Friedhöfe schon einige Ideen umsetzen. Auch das Zugehen auf Friedhofsbesucher, vor allem Angehörige Verstorbener, als wichtiger Dienst am Menschen, macht mir sehr große Freude und gibt auch mir Kraft und Bestätigung für meine Arbeit. Umso mehr bin ich erfreut, dass ich meine Probezeit gut absolviert habe und mein unbefristetes Arbeitsverhältnis ab dem 01.06.2018 nunmehr Bestand hat.

    Ich freue mich, dass ich hier in der Kirchengemeinde arbeiten darf und kann. Ich bin grundsätzlich von Montag bis Freitag auf dem Marktfriedhof anzutreffen, aber auch auf den anderen Friedhöfen, bei Bedarf bin ich aber auch telefonisch unter der Telefonnummer 0173/30 26 20 4 zu erreichen, so dass auch Termine für evtl. Gespräche vereinbart werden können. Auf die weitere Arbeit in der Kirchengemeinde freue ich mich. 

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