Die St. Nikolaikirche zu Quedlinburg

Sie ist erbaut worden zur Ehre Gottes. In Ihr finden regelmäßig Gottesdienste statt.

Die Baugeschichte:

Um 1200 Baubeginn als romanische Basilika.
Um 1300 Umbau im gotischen Stil – Anbau des Chorraumes.
Im 15. Jh. Entstehung der jetzigen gotischen Hallenkirche. Anbau der Sakristei und Fertigstellung der 72 Meter hohen Türme.
Ab 1540 Benutzung als evangelische Pfarrkirche.
1610 Erneuerung der Kirche nach Blitzschlag.
1712 Aufstellung des barocken Hochaltars.
1717 Einbau der Chor- und Orgelempore.
1731 Herstellung der Kanzel.
1775, 1879-85 Umfangreiche Erneuerungsarbeiten.
1966-69 Renovierungsarbeiten im Inneren der Kirche.
1974-80 Reparaturarbeiten an Türmen, Dach und Fassade. Einbau einer neuen Turmuhr.
1996 Schwelbrand in einer Sitzbank. Es folgten umfangreiche Sanierungsarbeiten.

Die Ausstattung:

Barocker Hochaltar (1712)
Heiliger Godehardt (1350)
Pieta um 1500
Spätbarocke Kanzel (1731)
Spätromanischer Taufstein (Ende 12. Jahrhundert)
Romanisches Altarkreuz
Epitaph des Bürgermeisterehepaars Heidfeld um 1661
Taufengel von 1693
Älteste Glocke Quedlinburgs von 1333 (zu besichtigen)

Zur Nikolaikirche: Ein erster Schritt ist möglich

Nach lang andauernden Voruntersuchungen soll in Kürze in einem ausgewählten Bereich mit der modellhaften Sanierung/Sicherung der Gewölberippen begonnen werden. – Sie erinnern sich: nach dem Abbruch einer Rippe im Gurtbogen des Südschiffes der Nikolaikirche am 1. Advent 2013 musste die Kirche bis auf den Hohen Chor gesperrt werden.

Die angestrebte modellhafte Sanierung/Sicherung soll zu weiteren Erkenntnissen beitragen. Es scheint sich immer mehr zu erhärten, dass die Hauptursache für die Abbrüche in den vergangenen Jahren die von unseren Vorfahren in den Gewölberippen verbauten Eisen sind.

Für die modellhafte Sanierung/Sicherung, die in einem 1. Bauabschnitt mit 63 000 € veranschlagt ist, haben der Kirchenkreis Halberstadt und die Busch/Nikolaistiftung das Geld zur Verfügung gestellt.

Sollten sich die Vermutungen der Baufachleute bestätigen, soll in einem anschließenden 2. Bauabschnitt mit der weiteren Sanierung/Sicherung der Gewölberippen in der ganzen Kirche begonnen werden. Der Aufwand für solch eine Maßnahme ist natürlich beträchtlich. Allerdings werden wir aus Kostengründen – gerade nach dem 1. Bauabschnitt – auch mögliche Alternativen erwägen.

Für die zunächst geschätzten Finanzen über 315.000 € wurden Anträge gestellt. Als Kirchengemeinde wollen wir uns mit 15.000 € Eigenmitteln beteiligen.

Ab sofort können wir mit der Sammlung von Eigenmitteln unter dem Stichwort „Nikolaikirche Quedlinburg“ beginnen.

Wenn sich der 1. Bauabschnitt mit dem umfassenden 2. Bauabschnitt verknüpfen lässt, kann es durchaus möglich sein, dass wir im Advent 2015 wieder in die Nikolaikirche einziehen können.

Ihr Pfarrer Martin Gentz

Unter dem „Blauen Wunder“

So haben einige Besucher das Sicherheitsnetz in der Nikolaikirche vielleicht in Anlehnung an die Brücke über die Elbe in Dresden genannt. Auf jeden Fall schützt es uns davor, dass eventuell herabfallende Steine aus den Gewölberippen Besucher und Gottesdienstteilnehmer verletzen. Und wir können die Kirche wieder vollständig nutzen.

Wann es mit den Sanierungsarbeiten am Gewölbe weitergehen wird, hängt von einer beantragten Förderung und einer Untersuchung ab, deren Ergebnisse erst vorliegen müssen. Aber es ist damit zu rechnen, dass diesbezüglich im April diese beiden Voraussetzungen geklärt sind. Natürlich wird es in weiter Zukunft auch eine Frage des Geldes sein, wie wir als Gemeinde die notwendigen Eigenmittel für die nächsten Sanierungsschritte aufbringen.

Ich hoffe, dass es, auch wenn wir dazu einen langen Atem haben müssen, wie in den ersten Wochen nach dem Spontanabbruch immer wieder bereite Menschen gibt, die uns finanziell unterstützen.

Daher möchte ich mich im Rückblick noch einmal bei allen Spendern der ersten Stunde, unter anderen bei Frau E. Mente, dem Kirchenkreis Halberstadt und etlichen, die nicht genannt werden möchten, ganz herzlich bedanken. Ohne diese Hilfe wären die umfangreichen Voruntersuchungen und die Sicherung durch die Schutzgänge nicht möglich gewesen.

Pfr. Martin Gentz

Nikolaikirche aus Gründen der Bauprüfung geschlossen !!

Die Turmräume sind vom Westportal aus geöffnet.

Öffnungszeiten:
Mo – Sa
10:30 bis 16:00 Uhr
So nach dem Gottesdienst bis 16:00 Uhr

Handy: 0173/9016218

Der Südturm kann Montag bis Freitag zu den Öffnungszeiten bestiegen werden. Bitte beachten Sie dazu die Hinweise am Eingang.

„mittwochs immer“
Sie können Ruhe finden,
Sie sind eingeladen
zu einem Gespräch
über Gott und die Welt
mit Pfarrer Gentz,
bleiben Sie eine Weile in der Mitte der Woche stehen.

„mittwochs immer“ von 17.00 bis 19.00 Uhr in der Nikolaikirche

In den Turmräumen der Nikolaikirche hat der Eine-Welt-Laden AYUDA jeden Mittwoch von 15.00 bis 18.00 Uhr für Sie geöffnet

Termine

Keine Einträge vorhanden